Die Chemotherapie ist ein schmerzhafter Schritt, der sowohl physische als auch psychologische Spuren hinterlässt. Nach ihrer letzten Chemositzung wünschen sich viele Frauen, die Haarfarbe wiederzufinden, die sie gewohnt waren zu tragen, fragen sich jedoch, ob es vernünftig ist, die Haare zu färben; unsere Experten antworten Ihnen und begleiten Sie dabei, sich Ihr Bild auf möglichst gelassene Weise wieder anzueignen.
Obwohl bestimmte Chemoprotokolle keinen oder nur geringen Haarausfall verursachen, bleibt die Alopezie eine der häufigsten und sichtbarsten Nebenwirkungen dieser Art von Medikament. Die Chemomoleküle zielen nämlich auf die Beseitigung von Krebszellen ab, das heißt auf sich schnell teilende Zellen. Haare und ganz allgemein die für das Haarwachstum verantwortlichen Zellen gehören ebenfalls in diese Kategorie, sie werden also auch betroffen. Das ist es, was den Haarausfall nach einer Chemotherapie verursacht.
Darüber hinaus haben Chemotherapien die Tendenz, Haut und Schleimhäute stark zu schädigen. Dies gilt insbesondere für die Kopfhaut: Es handelt sich um eine empfindliche Körperpartie, deren Haut sehr dünn ist. Im Falle von Haarausfall legt dies die Kopfhaut frei und macht sie anfälliger für äußere Angriffe: Viele Patienten unter Chemotherapie stellen Trockenheit, Kribbeln oder sogar Schmerzen auf der Kopfhaut fest.
Schließlich kann die Alopezie auch eine sehr starke psychologische Wirkung haben, da sie die Patienten in ihrem Körperbild trifft.
Die Onkologen sind sich in diesem Punkt einig: Es ist zwingend erforderlich, Oxidationsfärbungen während der gesamten Chemotherapie sowie mehrere Monate nach deren Ende zu verbieten. Synthetische Haarfarben sind nämlich viel zu aggressiv, um auf einer durch eine Chemotherapie bereits geschwächten Haut verwendet zu werden. Die Pflanzenfärbung, die 100% natürlich und ausschließlich aus Pflanzen, Blumen, Gewürzen und Rinden besteht, denen man lediglich heißes Wasser hinzufügt, unterliegt hingegen keiner Gegenanzeige. Die Hairborist-Pigmente werden zudem von einem Toxikologie-Experten an allen Bevölkerungsgruppen getestet, und dieser schränkt ihre Verwendung nicht ein.
Es ist zwar möglich, sich während der Chemotherapie die Haare zu färben, sofern man eine Pflanzenfärbung verwendet, wir empfehlen Ihnen jedoch, 6 Monate nach Ende Ihrer Behandlung zu warten, um Ihr Haar wieder zu färben, aus drei Gründen, die wir Ihnen im Folgenden darlegen.
1. Die Kopfhaut schonen
Wie oben erklärt, verursacht die Chemotherapie eine Austrocknung der Haut. Obwohl sie 100% natürlich und gesund ist, besitzt die Pflanzenfärbung adstringierende Eigenschaften: Ihre Anwendung zieht das Gewebe auf natürliche Weise zusammen. Auf einer geschädigten Kopfhaut könnte dies ein unangenehmes Gefühl oder sogar Schmerzen verursachen.
2. Den Nachwuchs nicht beeinträchtigen
Das Nachwachsen der Haare ist ein sehr wichtiger Schritt nach einer Chemotherapie. Dieser erfolgt schrittweise und die ersten Haare ähneln eher Flaum, was völlig normal ist. Diese sehr feinen Haare sind jedoch äußerst zerbrechlich, ähnlich wie Babyhaare: Um sie zu stimulieren und zu verhindern, dass sie geschädigt werden, empfiehlt es sich, sie nicht zu sehr zu manipulieren und sie sanft zu pflegen, bis das Haar wieder an Fülle und Stärke gewinnt.
3. Ein optimales Ergebnis erzielen
Auch wenn es technisch möglich ist, sich während einer Chemotherapie die Haare zu färben, besteht das Risiko, dass die Farbe nicht oder nicht ganz korrekt hält, beispielsweise ungleichmäßig. Die Erklärung ist einfach: Die Chemotherapie ist eine starke chemische Behandlung, die der Körper über die Haut abbaut. Die Kopfhaut und die Haare bilden da keine Ausnahme, was bedeutet, dass sich aktive Moleküle während dieses Eliminationsprozesses an der Haaroberfläche befinden. Genau diese Moleküle können die Haftung der Pflanzenpigmente beeinflussen.
Aus all diesen Gründen raten wir unseren Kunden sowie unseren Partnerfriseuren davon ab, die Haare während oder direkt nach einer Chemotherapie zu färben. Auch wenn der Körper viel Zeit benötigt, um alle Chemo-Rückstände loszuwerden, empfehlen wir, etwa 6 Monate nach Ende der Behandlung zu warten, bevor Sie wieder mit Haarfärbungen beginnen. Nach Ablauf dieser Frist werden die neuen Haare die gesamte Kopfhaut bedeckt und genügend Toxine beseitigt haben, sodass sich die Pigmente der Pflanzenfärbung auf der Haarfaser fixieren und ein schönes Farbergebnis liefern können.
Wenn auch Haarfärbung und Chemotherapie nicht unbedingt gut zusammenpassen, zumindest während der Behandlung und unmittelbar danach, gibt es dennoch einige Reflexe, die Sie anwenden können, um Ihre Kopfhaut und Haare in dieser besonderen Zeit zu pflegen:

Weihnachtsgeschenke müssen nicht groß sein, um Eindruck zu machen. Manchmal ist das schönste Geschenk ein Moment der Zärtlichkeit. Mit einer personalisierten natürlichen Haarpflege-Routine, einer maßgeschneiderten Ölbehandlung und einem Hauch von Aromatherapie schenken Sie Ruhe, Wellness und herzliche Aufmerksamkeit. Ein Weihnachtsgeschenk, das nicht im Trubel der Feiertage untergeht, sondern nachwirkt.

Macht eine Ölkur blondes Haar gelb? Spoiler: Das ist ein völlig falscher Mythos, der in den sozialen Netzwerken kursiert. Eine Haarölkur kann, wenn sie richtig durchgeführt wird sogar helfen, Gelbstiche zu neutralisieren und Reflexe zu korrigieren, um ein strahlendes Blond zu erhalten. Öl kann ähnlich wirken wie ein violettes Shampoo, das…

Macht eine Ölkur blondes Haar gelb? Spoiler: Das ist ein völlig falscher Mythos, der in den sozialen Netzwerken kursiert. Eine Haarölkur kann, wenn sie richtig durchgeführt wird sogar helfen, Gelbstiche zu neutralisieren und Reflexe zu korrigieren, um ein strahlendes Blond zu erhalten. Öl kann ähnlich wirken wie ein violettes Shampoo, das…