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Herbst in deinem Haar: warum dein Haar gerade jetzt auszufallen scheint

Es ist Mitte Oktober. Du gehst nach draußen: der Wind rauscht durch die Bäume, Blätter wirbeln zu Boden. Du holst tief Luft. Doch sobald du wieder drinnen bist, auf der Treppe, unter der Dusche oder in deiner Bürste… da liegen sie. Haare. Viele Haare.

Du bist nicht allein. Viele Menschen erleben Haarausfall im Herbst, und das sorgt oft für Besorgnis. „Verliere ich gerade wirklich mein Haar? Ist das dauerhaft? Oder gehört das einfach zu dieser Jahreszeit?“

Die gute Nachricht: In den meisten Fällen ist es ein völlig natürlicher Prozess. Haarausfall gehört zum Zyklus deines Haares und tritt im Herbst einfach etwas häufiger auf. Aber woher weißt du, ob dein Haarausfall noch „normal“ ist, oder ob es ein Zeichen dafür ist, dass mehr dahintersteckt? Und noch wichtiger: wie kannst du ihn begrenzen?

Der Zyklus deines Haares: Wachstum, Ruhe, Ausfall

Um zu verstehen, warum Haarausfall im Herbst so häufig vorkommt, müssen wir zurück zu den Grundlagen: dem natürlichen Haarwachstumszyklus. Jedes einzelne Haar auf deinem Kopf lebt nach einem festen Muster mit drei Phasen:

  • Anagene Phase (Wachstum): die längste und aktivste Periode, in der dein Haar durchschnittlich 1 bis 1,5 cm pro Monat wächst. Etwa 80 bis 90 % deiner Haare befinden sich gleichzeitig in dieser Phase. Das erklärt, warum dein Haar kontinuierlich länger werden kann, solange die Haarwurzel aktiv bleibt.

  • Katagene Phase (Übergang / Ruhe): Nach der intensiven Wachstumszeit tritt dein Haar in eine Übergangsphase ein. Diese kurze Phase dauert nur wenige Wochen, in denen das Wachstum stoppt und sich die Haarfollikel leicht zurückziehen. Nur 1 bis 3 % deiner Haare befinden sich gleichzeitig hier.

  • Telogene Phase (Ausfall): Es folgt die Ruhephase, in der das Haar nicht mehr wächst und schließlich ausfällt. Die Haarwurzel löst sich und macht Platz für einen neuen Wachstumszyklus. Dabei verlierst du durchschnittlich 50 bis 100 Haare pro Tag, völlig normal und sogar notwendig, um Platz für neues, gesundes Haar zu schaffen. Etwa 10 bis 15 % deiner Haare befinden sich jederzeit in dieser telogenen Phase.

Auch wenn es vielleicht so wirkt, als würdest du viele Haare verlieren, bleibt das Gleichgewicht meist stabil: Während alte Haare ausfallen, beginnen gleichzeitig neue Haare in der anagenen Phase zu wachsen. Dein Haar lebt also in einem fortwährenden Rhythmus von Wachstum, Ruhe und Erneuerung.

Dermatologen betonen, dass dieser Prozess völlig normal ist. Dennoch kann er durch äußere Faktoren oder saisonale Einflüsse zeitweise gestört werden. Im Herbst gelangen einfach mehr Haare gleichzeitig in die Ausfallphase, und genau das erklärt, warum deine Bürste oder dein Duschabfluss plötzlich so voll erscheint.

Warum gerade im Herbst? Ursachen für Haarausfall in der Herbstzeit

Vielleicht fragst du dich: Warum fallen meine Haare gerade im Herbst stärker aus, und nicht in einer anderen Jahreszeit? Die Antwort ist, dass mehrere Faktoren zusammenwirken. Einige sind biologisch und völlig natürlich, andere hängen mit deinem Lebensstil oder den Spuren des Sommers in deinem Haar zusammen.

1. Saisonaler Haarausfall (seasonal shedding)

Eine Studie der Dermatologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich bestätigt, dass es tatsächlich so etwas wie saisonalen Haarausfall gibt. Im Sommer hält dein Körper oft mehr Haare in der Wachstumsphase zurück, möglicherweise als Schutz vor der Sonne. Im Herbst gelangen viele dieser Haare gleichzeitig in die Ausfallphase. Das Ergebnis: 6 bis 8 Wochen lang spürbar mehr Haarausfall, meist völlig harmlos.

2. Sonnen-, Hitze- und Umweltschäden

Der Sommer ist herrlich, aber nicht immer freundlich zu deinem Haar. Sonne, Meersalz, Chlor und Stylingtools schwächen die Schuppenschicht und die Haarstruktur. Im Herbst treten die Folgen sichtbar zutage: Haare brechen schneller ab, fühlen sich trockener an und fallen leichter aus. Es wirkt, als passiere es plötzlich, dabei siehst du im Herbst die Summe vieler kleiner Stressmomente für dein Haar aus dem Sommer.

3. Ernährung und weniger Tageslicht

Dein Haar ist ein Spiegel deiner allgemeinen Gesundheit. Im Sommer essen wir oft leichter oder unregelmäßiger, was zu Defiziten an Vitaminen und Mineralstoffen führen kann. Besonders wichtig für gesundes Haarwachstum sind Vitamine B, D und E sowie Zink und Eisen. Fehlen sie, kann das zu dünnem Haar und verstärktem Ausfall beitragen.

Der Übergang vom Sommer zum Herbst bringt zudem kürzere Tage und weniger Sonne mit sich. Weniger Sonnenlicht bedeutet auch weniger Vitamin D, das für den Haarzyklus und die Gesundheit der Haarfollikel wichtig ist.

4. Stress und hormonelle Schwankungen

Der Urlaub ist vorbei, Schule oder Arbeit laufen wieder auf Hochtouren, und der Stress nimmt zu. Stress ist bekannt für seinen Einfluss auf den Haarzyklus: Er kann Haare schneller in die Ruhephase drängen, was zu plötzlichem Ausfall führt. Manche Menschen bemerken in dieser Zeit sogar eine empfindlichere Kopfhaut.

Hinzu kommen interne Faktoren wie hormonelle Veränderungen (z. B. nach einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren), Schilddrüsenprobleme, Medikamente oder andere Erkrankungen, die Haarausfall verstärken können. Deshalb ist es wichtig, auf deinen Körper zu hören und aufmerksam zu sein, wenn der Haarausfall stärker oder langanhaltender wird.

Ist Haarausfall im Herbst normal? Wie weit darf es gehen?

Die kurze Antwort: Ja, in den meisten Fällen ist Haarausfall im Herbst völlig normal. Fast jeder bemerkt in dieser Zeit, dass mehr Haare in der Dusche oder in der Bürste zurückbleiben. Das gehört zum natürlichen Haarzyklus.

Was du als normal betrachten kannst:

  • Der Haarausfall ist diffus, das heißt über die gesamte Kopfhaut verteilt, nicht in auffälligen kahlen Stellen.

  • Du verlierst vorübergehend mehr Haare als gewohnt, aber das dauert meist nur 4 bis 8 Wochen. Danach stabilisiert sich der Zyklus wieder.

  • Dein Haar kann etwas dünner oder weniger voluminös wirken, aber oft siehst du nach dem Herbst wieder Erholung und neues Wachstum.

Es gibt jedoch auch Situationen, in denen Haarausfall im Herbst mehr als nur ein saisonales Phänomen ist. Achten Sie auf folgende Anzeichen:

  • Es entstehen deutliche kahle Stellen oder eine starke Ausdünnung in bestimmten Bereichen.

  • Der Haarausfall hält länger als drei Monate an, ohne erkennbare Besserung.

  • Du hast zusätzliche Beschwerden wie Juckreiz, Rötung, Schuppen oder Schmerzen auf der Kopfhaut.

  • Sie vermuten innere Ursachen wie Vitaminmangel, hormonelle Probleme oder eine Erkrankung.

In diesen Fällen ist es ratsam, einen Arzt oder Dermatologen zu konsultieren.

Wie kannst du Haarausfall im Herbst begrenzen? Natürliche Lösungen & Tipps

Du kannst Haarausfall im Herbst nicht völlig verhindern, er gehört zum natürlichen Zyklus deines Haares. Aber es gibt Möglichkeiten, den Ausfall zu reduzieren, dein Haar zu stärken und dünner werdendes Haar weniger sichtbar zu machen. Hier sind fünf Tipps, die du sofort umsetzen kannst:

1. Setze auf milde, natürliche Haarpflege

Im Herbst braucht dein Haar zusätzliche Sanftheit. Vermeide Shampoos mit aggressiven Sulfaten oder starken synthetischen Parfümen. Wähle stattdessen milde, natürliche Shampoos, die dein Haar reinigen, ohne es auszutrocknen. Wasche regelmäßig, aber nicht zu oft, und kombiniere immer mit einer Spülung. Einmal pro Woche eine nährende Karité-Maske schützt zusätzlich vor Trockenheit und Bruch.

2. Tiefe Pflege für Kopfhaut & Haarwurzeln

Gesundes Haar beginnt mit einer gesunden Kopfhaut. Eine sanfte Kopfmassage fördert die Durchblutung, wodurch die Haarwurzeln mehr Nährstoffe und Sauerstoff erhalten. Das unterstützt das Haarwachstum und stärkt dein Haar von der Wurzel an.

Probiere zum Beispiel eine Hairborist Pre-Wash-Behandlung: Mische 20 ml Repair oder Renovator Öl mit 10 Tropfen Aromactif oder Aromasynergie. In diesem Fall ist Aromasynergie Calvitien eine ausgezeichnete Wahl, da sie speziell entwickelt wurde, um Haarausfall zu bekämpfen und die Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Reichlich auf die Kopfhaut auftragen, sanft einmassieren, mindestens 20 Minuten einwirken lassen und anschließend mit einem milden Shampoo auswaschen.

3. Ernährung reich an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen

Was du isst, zeigt sich in deinem Haar. Haar braucht Eiweiß als Baustein, achte also auf genügend Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchte oder Eier. Auch Vitamine wie B, D und E sowie Zink und Eisen spielen eine wichtige Rolle für gesundes Haarwachstum. Ein Mangel kann zu dünnerem Haar und verstärktem Ausfall führen. Wenn du einen Mangel vermutest, lass dich testen, bevor du zu Nahrungsergänzungsmitteln greifst.

4. Stressmanagement & gesunder Lebensstil

Stress ist einer der größten Auslöser für Haarausfall. Er kann mehr Haare vorzeitig in die Ruhephase drängen. Achte deshalb auf ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung und bewusste Entspannungsmomente, ob durch Yoga, Atemübungen oder einfach einen Spaziergang in der Natur. Dein Wohlbefinden und dein Haar werden es dir danken.

5. Regelmäßiges Schneiden & Pflege für dünnes Haar

Hast du bereits feines Haar oder merkst du, dass dein Volumen schnell nachlässt? Dann fallen Veränderungen besonders auf. Regelmäßiges Spitzenschneiden verhindert, dass Spliss weiter nach oben wandert.
Verwende außerdem ein leichtes Stylingprodukt, das Volumen gibt, ohne zu beschweren, wie die Hairborist Foam Lotion. Dieser natürliche Schaum unterstützt dein Haar beim Föhnen und verleiht feinem oder kraftlosem Haar mehr Fülle und Halt, ohne dass es schwer wirkt.

Kundengeschichte: Mariekes Herbst & feines Haar

Marieke ist 45, arbeitet Vollzeit im Büro, fährt jeden Tag mit dem Rad und liebt es, im Sommer im Garten zu arbeiten. Jeden Herbst hat sie schon seit Jahren mehr Haarausfall bemerkt, aber dieses Jahr wirkte ihr Pferdeschwanz nicht nur dünner, sondern auch weniger voll.

Sie beschloss, es anders anzugehen:

  • Sie entwickelte ein kleines Herbstritual mit Hairborist-Produkten: zweimal pro Woche eine sanfte Kopfmassage mit einer Pre-Wash-Behandlung aus Repair & Aromasynergie Calvitien gegen starken Haarausfall.
  • Sie achtete stärker auf ihre Ernährung: mehr Spinat, Nüsse, Fisch; bewusst auf Eisen und Vitamin D.
  • Sie ersetzte ihr gewöhnliches Shampoo durch das milde, sulfatfreie Sensity Shampoo und verwendete einmal pro Woche die nährende Karité-Maske.
  • Sie nahm sich täglich Zeit für Spaziergänge oder kleine Ruheinseln, um Stress zu reduzieren.

Nach sechs Wochen stellte sie fest, dass ihr Haarausfall weniger stark war, ihr Haar weniger brüchig wirkte und die dünnen Stellen weniger auffielen. Nicht komplett verschwunden, aber sie fühlte sich stärker und weniger besorgt.

Fazit: Herbsthaar braucht besondere Aufmerksamkeit

Ja, Haarausfall im Herbst ist meist normal. Er ist Teil des natürlichen Rhythmus deines Haares: Wachstum, Ruhe, Ausfall. Aber das heißt nicht, dass du nichts tun kannst. Mit der richtigen Herbst-Haarpflege, gesunder Ernährung und einem ausgeglichenen Lebensstil kannst du dein Haar gestärkt durch diese Saison bringen.

Hält der Ausfall jedoch an oder bemerkst du kahle Stellen oder andere Beschwerden? Zögere nicht, professionellen Rat einzuholen.

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