Was ist Trichotillomanie oder Trichomanie?

Was ist Trichotillomanie

Trichotillomanie oder Trichomanie ist eine Verhaltensstörung. Diese Geisteskrankheit sorgt dafür, dass jemand sich die Haare ausreißt. Kopfhaare, Augenbrauen, Schamhaare, Bart oder Haare auf anderen Stellen des Körpers werden dann ausgerissen.

Was sind die Symptome?

Das zwanghafte Verhalten wird festgestellt bei sowohl sitzenden Handlungen (zum Beispiel während der oder die Leidende im Bett liegt, telefoniert, im Internet surft, …) wie auch während aktiven Handlungen (wie beim Spazieren gehen oder beim Schminken).

Die Person ist selbstverständlich bei Bewusstsein während diesen Tätigkeiten, aber die Trichotillomanie äußert sich in einem Zustand von Semi-Bewusstsein. Die Person merkt nicht, was sie tut. Erst wenn ein Häufchen Haare vor ihr liegt, die Haut zerkratzt ist, offene Wunden entstehen oder Blut an den Fingern ist, dringt die Realität durch. Wie ernst der Zwang und die Folgen sind, ist bei jedem anders. Das Haar kann dünner werden, aber es können auch kahle Stellen entstehen. Es kann auch (fast) vollständige Kahlheit entstehen.

Ab welchem Alter kann es vorkommen?

Trichomanie kommt am meisten in der Pubertät vor. Meistens sind die Patienten nicht älter als 14 Jahre. Es ist sogar nicht ungewöhnlich, dass das Phänomen bei Kindern unter 1 Jahr festgestellt wird!

 Was sind die Ursachen?

Bestimmte Studien unterstellen, das manche Menschen eine genetische Veranlagung zu Trichomanie haben. Genauere Studien über dieses Thema müssen noch ausgeführt werden. Konkrete Ursachen von Trichotillomanie sind also noch immer unklar. Kommt es vor nach einem Trauma, bei Stress, Angst oder ohne bestimmten Grund? Es handelt sich nämlich um einen automatischen Tick oder Reflex. Es ist möglicherweise auch eine Weise um Stress oder Angst abzubauen.

Die Folgen

Menschen die an Trichomanie leiden, haben vor allem gemischte Gefühle. Einerseits haben sie Schwierigkeiten, den Impuls zu unterdrücken. Sie holen nämlich eine Art Befriedigung aus dem Ausreißen der Haare. Andererseits wissen sie, dass es nicht gut ist für ihre Haare. Sie empfinden außerdem nicht nur psychologisches, sondern auch körperliches Leiden. Wunden und kahle Stellen sind davon einige Beispiele. Das hat dann wieder eine psychologische Nebenwirkung: Die Leidenden schämen sich, und schließen sich ab. Sie wagen es nicht mehr, das Haus zu verlassen.

Gibt es eine Lösung?

Psychotherapie und kognitive Verhaltenstherapie können manchmal eine Lösung bieten. Dabei wird die Behandlung auf die Person abgestimmt. Auf diese Art und Weise ist eine persönliche Vorgehensweise möglich. Obwohl manche Therapeuten Medikamente befürworten, optieren wir lieber für natürliche Lösungen. Eine Behandlung mit Bachblüten und Aromatherapie mit ätherischen Ölen können unter anderem helfen bei Angst und Stress.

Hier finden Sie mehr Informationen über Trichomanie.

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